Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Zum Inhalt: Louisa ist unglücklich, ohne das sie es bewusst weiß. Sie arbeitet in einem kleinen Café, hat keine Ausbildung, ist vollkommen unerfüllt in ihrer Beziehung und mittlerweile 27 Jahre alt. Sie lebt noch bei ihren Eltern, um sie finanziell zu unterstützen, bis das Café in dem sie jobbt schließt. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Laufbahn stolpert sie über eine Stelle als Pflegekraft für einen Tetraplegiker. Sie nimmt die gut bezahlte Stelle an, die auf 6 Monate befristet ist, und hätte niemals ahnen können, wie sehr dieses ganze halbe Jahr ihr Leben verändern wird.

Fazit: Schwierig. Vorn weg: ich mag den Roman wirklich. Und er spricht ein Thema ein, das noch bis heute heiß diskutiert wird, aktive Sterbehilfe. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jedoch hat man an einigen Stellen das Gefühl, das sie sich nicht von der Stelle bewegt. Die letzten 250 Seiten habe ich in einem Zug durchgelesen -Schlaf wird vollkommen überbewertet!-, weil es ab der Hälfte packend wurde. Ich persönlich weiß wie es ist, einen Mann zu lieben, der an den Rollstuhl gefesselt ist und habe deswegen vielleicht eine andere Betrachtungsweise als jemand, der keinen Umgang mit Behinderten hat. Deswegen finde ich auch, das sie gerade in Bezug auf „wenig Hilfe der Mitmenschen“ vollkommen übertreibt. Aber gut, in einem Roman ist ja nie alles real. Ich find die Geschichte dennoch gut, da sie sich offen mit aktiver Sterbehilfe auseinandersetzt.

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